JetPallet Kostenlos testen

Für Speditionen und Disposition

Passt die Sendung in den Sattelzug – und wie lädst du für drei Stopps?

Als Disponent bekommst du Paletten, Gewichte und Adressen, selten einen Ladeplan. JetPallet setzt die tatsächlich beladenen Paletten in den Laderaum, berechnet die Achslasten aus der Belegung, ordnet die Paletten so, dass jeder Stopp ohne Umladen zum Heck hin entladen werden kann, und erzeugt ein Fahrerblatt in 47 Dokumentsprachen.

Was du am Ende in der Hand hast

  • Fahrzeug-Ladeplan als PDF, je Stopp mit Fahrerblatt
  • Fahrerblatt und Ladeplan in 47 Sprachen, darunter Polnisch, Rumänisch, Ukrainisch, Türkisch und Arabisch
  • Mobile Ladeansicht als einzelne HTML-Datei für jeden Browser
  • Teilbarer HTML-3D-Plan mit Lagenregler und Draufsicht
  • Achslasten der Belegung als CSV
  • Palettenschilder mit SSCC und GS1-128 als PDF
  • Ergebnis für ERP/WMS als JSON, WMS-CSV oder EDIFACT DESADV D.96A

Wo die Disposition heute Zeit verliert

Ob die letzte Palette noch auf den Auflieger passt, entscheidet sich oft erst an der Rampe. Die Lademeter stimmen auf dem Papier, aber eine Palette ist höher als angekündigt, zwei dürfen nicht gestapelt werden, und die Ware für den letzten Stopp steht vorne an der Stirnwand.

Dazu kommen Fragen, die eine Tabelle nicht beantwortet:

  • Liegt die Last so, dass keine Achse überladen ist, obwohl das Gesamtgewicht passt?
  • Kann der Fahrer am zweiten Stopp entladen, ohne Paletten für den dritten Stopp umzusetzen?
  • Versteht der Fahrer den Plan, wenn er kein Deutsch spricht?
  • Reicht ein Fahrzeug, oder sind zwei kleinere günstiger?
13.6 m2480 mm
Sattelauflieger 13,6 m: 34 Europaletten quer (2 × 17), 13,6 Lademeter. Illustration, gerechnet mit dem Web-Rechner dieser Seite.

Ablauf

So arbeitest du mit JetPallet.

  1. 1

    Paletten übernehmen oder einlesen

    Kommen die Paletten aus einer JetPallet-Planung, übernimmt die Fahrzeugplanung deren tatsächliche Höhe einschließlich Ladungsträger und das Bruttogewicht. Packlisten aus dem Auftraggebersystem liest du als CSV oder XLSX mit Spaltenzuordnung ein, Aufträge aus ERP oder WMS als JSON.

  2. 2

    Laderaum wählen

    Die Bibliothek enthält 21 belegte Laderaumprofile mit Maßen aus Herstellerunterlagen: Container 20′, 40′, 40′ HC und 45′ HC, Kühl-, Open-Top- und Flat-Rack-Container, Planen-, Koffer-, Mega- und Kühlauflieger sowie Wechselbrücken. Für sortenreine Paletten kennt „Laderaum planen“ zusätzlich den 7,5-t-Lkw und den US-Trailer 53′. Eigene Fahrzeuge legst du als eigene Laderäume an und tauschst sie als JSON mit Kollegen aus.

  3. 3

    Stopps zuordnen und Ladefolge prüfen

    Jede Palette bekommt ihren Lieferstopp. Die Planung prüft den geraden Entladeweg zum Heck: Paletten späterer Stopps dürfen frühere nicht blockieren. Sperrflächen im Laderaum berücksichtigt die Prüfung ebenfalls.

  4. 4

    Achslasten und Sicherung abschätzen

    Aus Palettenpositionen und Bruttomassen ergeben sich die Achs- und Königszapfenlasten. Achsgeometrie, Leerlasten und Grenzen gibst du ein. Die Ladungssicherung wird nach jedem Stopp für die Restladung neu abgeschätzt.

  5. 5

    Unterlagen an Fahrer und Lager geben

    Das Fahrzeug-Ladeplan-PDF enthält je Stopp ein Fahrerblatt. Die mobile Ladeansicht ist eine einzelne HTML-Datei, die Fahrer und Lager im Browser öffnen – Schritt für Schritt, mit Beladen- und Entladen-Modus.

Im Detail

Im Detail

01

Laderaumplanung mit tatsächlichen Paletten

Geplant wird mit der echten Höhe und dem echten Gewicht jeder Palette, nicht mit Pauschalwerten. Paletten bleiben aufrecht auf dem Boden; ob sie gestapelt werden dürfen, legst du fest. Nicht verladene Paletten bleiben sichtbar, statt still zu verschwinden.

Laderaumplanung mit tatsächlichen Paletten
Echte JetPallet-Oberfläche.

02

Achslasten aus der Belegung

JetPallet rechnet die Achslasten aus den tatsächlichen Palettenpositionen. Fehlt ein belegter Schwerpunkt, steht dort „Eingabe erforderlich“ statt einer stillen Annahme. Ein Ausgleich verschiebt die Belegung, wenn eine Achse über der Grenze liegt; eine strenge Achslastprüfung lässt sich als Einstellung aktivieren. Achsgruppen werden auf Einzelachsen verteilt; Grenzwerte trägst du selbst ein oder setzt sie per Schaltfläche als Vorschlag nach Richtlinie 96/53/EG. Mehr dazu unter Achslasten.

03

Mehrstopp mit Entladeweg zum Heck

Für Touren mit mehreren Empfängern ordnet die Planung die Paletten nach Stopps. Eine unabhängige Prüfung stellt für jeden Stopp sicher, dass die betroffenen Paletten ohne Umsetzen anderer Ware entnommen werden können. Die Reihenfolge der Stopps legst du fest – eine Straßenroutenplanung macht JetPallet nicht. Siehe Mischpaletten und Mehrstopp.

04

Günstigste Fahrzeugwahl

Mit deinen Kosten je Einsatz und je Kilometer sucht JetPallet die günstigste machbare Kombination aus eingebauten und eigenen Laderäumen, auch gemischt. Zum Vergleich steht die Lösung mit den wenigsten Fahrzeugen daneben, auf Wunsch mit CO₂e-Vergleichszahl. Bei kleinen Fällen ist die Wahl exakt, bei größeren als Näherung gekennzeichnet – das Minimum ist dann nicht bewiesen. Frachtraten schätzt die App nicht; die Zahlen kommen von dir.

Günstigste Fahrzeugwahl
Echte JetPallet-Oberfläche.

05

Ladungssicherung als Abschätzung

Niederzurren und Direktzurren werden in Anlehnung an EN 12195-1 abgeschätzt, die Belastbarkeit von Stirn-, Seiten- und Rückwand in Anlehnung an EN 12642. Lücken und unbekannte Gewichte erzeugen Warnungen. Das Ergebnis lässt sich als Abschnitt mit Haftungshinweis ins Ladeplan-PDF übernehmen. Es ersetzt keine Prüfung durch eine befähigte Person – siehe Ladungssicherung.

06

Ladelinie, Doppelstock und Kammern

Kühlcontainer tragen ihre Ladelinie als größte Stauhöhe; Paletten darüber meldet die Prüfung. Doppelstock-Laderäume planst du mit 1 bis 3 Ebenen, je mit Unterkante, lichter Höhe und Nutzlast – dann für ein einzelnes Fahrzeug, der Achslastausgleich ist gesperrt. Mehrkammer-Fahrzeuge teilst du mit Trennwänden in 1 bis 5 Kammern, etwa für Temperaturbereiche. Gleiche Ladeeinheiten stapelst du mit „Paletten übereinander“; die zulässige Auflast legst du aus externen Angaben fest, einen Tragfähigkeitsnachweis führt JetPallet nicht.

Fragen

Häufige Fragen.

Wir arbeiten in der Disposition mit Windows. Bringt uns eine Mac-App etwas?

JetPallet läuft nur auf dem Mac ab macOS 15. Die Ergebnisse sind aber nicht an den Mac gebunden: Ladeplan und Fahrerblatt sind PDF-Dateien, die mobile Ladeansicht und der 3D-Plan einzelne HTML-Dateien, die in jedem aktuellen Browser laufen. Ein Mac-Arbeitsplatz plant, alle anderen lesen.

Welche Fahrzeuge kennt JetPallet?

21 belegte Laderaumprofile mit Maßen aus Herstellerunterlagen: Container 20′, 40′, 40′ HC und 45′ HC, Kühl-, Open-Top- und Flat-Rack-Container, Planen-, Koffer-, Mega- und Kühlauflieger sowie Wechselbrücken. Für sortenreine Paletten kennt „Laderaum planen“ zusätzlich den 7,5-t-Lkw und den US-Trailer 53′. Weitere Fahrzeuge legst du als eigene Laderäume an und tauschst sie als JSON-Datei aus.

Plant JetPallet auch die Route?

Nein. Du gibst die Reihenfolge der Stopps vor, JetPallet ordnet die Paletten so, dass jeder Stopp zum Heck hin entladen werden kann. Straßenrouten, Zeitfenster und Staplerarbeitsraum werden nicht geplant.

Ist die berechnete Ladungssicherung rechtlich verbindlich?

Nein. Sie ist eine Abschätzung in Anlehnung an EN 12195-1 und EN 12642 mit Haftungshinweis. Verantwortlich für die Sicherung bleiben Verlader und Fahrer.

Plan die nächste Tour einmal mit JetPallet

14 Tage kostenlos, danach 99 € im Jahr für die Komplettversion. Für mehrere Arbeitsplätze frag gern über die Kontaktseite an.

Kostenlos testen

14 Tage kostenlos · dann 99 €/Jahr

Kostenlos testen14 Tage gratis99 €/Jahr